Gedenktafeln

Wie kann man die Wewersche Geschichte geeignet präsentieren? Die erste Initiative des Heimatbundes war die Verlegung des Schienenstücks mit den neu gestrichenen Radsätzen zum ehemaligen Wewerschen Bahnhof an der Wasserburg. Die neu erstellte Gedenktafel weist auf den Bau, die Nutzung und den Abriss des Bahnhofgebäudes hin. 1898 wurde die Bahnlinie Paderborn – Büren eröffnet mit Personen- und Güterbeförderung. Aus Wewer, dem Zwetschendorf, wurden viele Waggons mit der blauen Frucht beladen und zur Weiterverarbeitung in die entsprechenden Fabriken transportiert.

Bei strahlendem Sonnenschein übergab Wewers Ortsvorsteher und Vorsitzender des Heimatbundes, Volker Odenbach (Mitte), die Gedenktafeln am ehemaligen Bahnhof an  Bürgermeister Michael Dreier (l.) und Landrat Manfred Müller (r.).

Die zweite Gedenktafel weist auf die Geschichte der Liboristeine am Kreisverkehr in der Nähe des Friedhofs hin. Der ältere Stein wurde im Jahr 1736 zur Erinnerung an das damals 900. Jubiläum der Übertragung der Reliquien des heiligen Liborius aufgestellt. An dieser Stelle hat die Pilgergruppe wohl die letzte Rast vor dem Einzug in Paderborn eingelegt. Der neue Stein wurde 1986 anlässlich des 1150. Jubiläums aufgestellt. Eine Gruppe von Weweranern wiederholte die Reise von Le Mans nach Paderborn.