{"id":418,"date":"2016-09-25T19:53:27","date_gmt":"2016-09-25T17:53:27","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatbund-wewer.de\/?page_id=418"},"modified":"2023-07-16T11:15:48","modified_gmt":"2023-07-16T09:15:48","slug":"wanderfahrt-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heimatbund-wewer.de\/?page_id=418","title":{"rendered":"Wanderfahrt 2023"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25 Wanderer lockte das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n.<\/strong><\/p>\n<p>Von Wolfgang Hesse<\/p>\n<p>Die Wanderfahrt 2023 f\u00fchrte die Wandergruppe des Heimatbundes vom 22. \u2013 25. Juni in die Rh\u00f6n. Verteilt auf sechs PKWs starteten wir vom Netto-Parkplatz zum ersten Halt auf der Burg Neuenstein an der A7. Nach einem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck wurde der Rosengarten und die Burganlage besichtigt. Gest\u00e4rkt fuhren wir an die ehemalige Zonengrenze bei Geisa zum Point Alpha. Bei einer F\u00fchrung durch die Gedenkst\u00e4tte \u201eHaus auf der Grenze\u201c erfuhren wir viel Neues \u00fcber die Geschichte der deutschen Teilung vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der globalen Konfrontation der milit\u00e4rischen Bl\u00f6cke im Zentrum von Europa, sowie das Leben an und mit der Grenze im Gebiet um Geisa und Rasdorf. Anschlie\u00dfend wanderten wir \u00fcber die ehemalige Grenzanlage zum Beobachtungsst\u00fctzpunkt der US-Armee &#8211; zum \u201ePoint Alpha\u201c. Bis zum Fall des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eiserner_Vorhang\">Eisernen Vorhangs<\/a> eine wichtige Beobachtungsaufgabe im Verteidigungskonzept der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/NATO\">NATO<\/a>. Auf der anderen Seite der Grenze standen zwar Wach- und F\u00fchrungst\u00fcrme der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grenztruppen_der_DDR\">DDR-Grenztruppen<\/a>, au\u00dfer diesen Einheiten waren aber keine Truppen des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warschauer_Pakt\">Warschauer Paktes<\/a> direkt an der Grenze stationiert. Am Nachmittag fuhren wir weiter zum Schwarzen Moor. Mit einem Rundgang durch das doch recht trockene Hochmoor endeten die Aktivit\u00e4ten des ersten Tages. Anschlie\u00dfend fuhren wir in unser Quartier \u201eGenussgasthof Fuldaquelle\u201c in Gersfeld-Obernhausen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatte uns das schlechte Wetter eingeholt. Das Wanderprogramm musste ge\u00e4ndert werden. Trotz ergiebigen Dauerregen wanderten wir statt zur Wasserkuppe vom Quartier aus zur Stadtbesichtigung nach Gersfeld. Auf dem R\u00fcckweg hatte unsere Wanderf\u00fchrerin Frau Scholz den Besuch bei einer Imkerin organisiert. Im Trockenen erfuhren wir vieles \u00fcber die flei\u00dfigen Bienen, die Verarbeitung ihres Ertrages und anschlie\u00dfend konnten wir die leckeren Produkte probieren. Im Gasthof angekommen wurden die Schuhe mit Papier ausgestopft und anschie\u00dfend mit dem F\u00f6n getrocknet.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begr\u00fc\u00dfte uns wieder strahlender Sonnenschein. Unser Wanderf\u00fchrer Herr Sch\u00f6nfeld wanderte mit uns \u00fcber die H\u00f6hen der Rh\u00f6n nach Bischofsheim. Gerade so erreichten wir den Bus zum Kloster Kreuzberg. Nach einem Gruppenfoto (s.u.) st\u00e4rkten wir uns mit einer bayrischen Mahlzeit und dem guten Klosterbier. \u00dcber schier endlose Treppen bestiegen wir den 928 m hohen Kreuzberg mit der Kreuzigungsgruppe. Der Blick ins Tal entsch\u00e4digte f\u00fcr den schwei\u00dftreibenden Aufstieg. Mit dem Bus fuhren wir zur\u00fcck zum Gasthof in Obernhausen.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckreise machten wir Station in Fulda. Bei einer informativen Stadtf\u00fchrung zeigte sich die barocke Innenstadt vor allem mit einem gro\u00dfartigen Blumenschmuck von ihrer besten Seite. In den Fuldaauen suchten wir uns einen schattigen Rastplatz und verspeisten das obligatorische Br\u00f6tchen mit Schnitzel und Gurken. Nach zwei Staus auf der Autobahn hatte uns Wewer am sp\u00e4ten Nachmittag wieder.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Mehrtagefahrt-Ablaufplan-2023-Vers-1.pdf\">Mehrtagefahrt-Ablaufplan 2023<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckblick auf die Wanderfahrt 2022<\/strong><\/p>\n<p>Von kalten Winden keine Spur<\/p>\n<p>Den Westerwald erkundete im Fr\u00fchsommer eine Wandergruppe des Heimatbundes Wewer, wobei zun\u00e4chst einmal ein hartn\u00e4ckiges Vorurteil ausger\u00e4umt werden konnte: dass\u00a0 \u00fcber die H\u00f6hen des rechtsrheinischen Mittelgebirges ein kalter Wind pfeife. Anders als in dem altbekannten Volkslied besungen, durfte sich die 22-k\u00f6pfige Fu\u00dftruppe bei ihrer Vier-Tages-Wanderung vom 23. bis 26. Juni \u00fcber viel Sonnenschein und teilweise schw\u00fcl-warmes Wetter freuen.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt der Erkundungsz\u00fcge \u00fcber die bis zu 360 Meter hohen Berge war das Hotel \u201eZur Post\u201c in dem beschaulichen 1900-Seelen-Dorf Waldbreitbach im h\u00fcbschen Wiedtal. Von hier aus ging es unter Leitung der sachkundig-sympathischen Wanderf\u00fchrerin Hildegard Ambros an zwei Tagen \u00fcber jeweils rund 13 Kilometer und bis zu 500 H\u00f6henmetern zum Aussichtspunkt \u201eB\u00e4renkopp\u201c sowie auf den Malberg mit herrlichem Blick auf die waldreiche Region im Nordosten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz \u2013 unerwartete Herausforderungen inbegriffen. So wurde auch die Wanderf\u00fchrerin davon \u00fcberrascht, dass die gew\u00e4hlte Wanderroute \u00fcber Nacht von einem umgest\u00fcrzten, massiven Laubbaum blockiert war und die Gruppe die unpassierbar gewordene Stelle zum Gl\u00fcck ohne Blessuren \u00fcber einen steilen Hang umklettern musste. Trotz der vom Wetterbericht angek\u00fcndigten Niederschl\u00e4ge konnte der Regenschutz an den vier Tagen weitgehend im Rucksack verbleiben. Bis auf zwei, drei kurze Schauer blieb es trocken.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Tag der Anreise sowie die R\u00fcckfahrt hatten die beiden Wanderf\u00fchrer des Heimatbundes, Ursula Plewnia und Wolfgang Hesse, zwei lohnende Zwischenziele ausgew\u00e4hlt. So ging es am ersten Tag zun\u00e4chst zum Drachenfels bei K\u00f6nigswinter. F\u00fcr den \u201eAufstieg\u201c hatte man die Zahnradbahn gew\u00e4hlt. Hinunter schaffte man es dann aber per Pedes in einem gro\u00dfen Bogen zur\u00fcck an den Rhein. Am letzten Tag wurde mit den sechs Privat-Pkw dann die M\u00fcngstener Br\u00fccke bei Solingen angesteuert, ein 125 Jahre altes technisches Baudenkmal, das mit 105 Metern \u00fcber der Wupper als h\u00f6chste Eisenbahnbr\u00fccke Deutschlands gilt. Der als \u201eSpaziergang\u201c angek\u00fcndigte Rundkurs entlang des sich durch zerkl\u00fcftete Bergh\u00e4nge windenden Flusses entpuppte sich dann doch als unerwartet anspruchsvolle Kletterei. Die anschlie\u00dfend mit einem Schnitzelbr\u00f6tchen belohnten Wanderfreunde \u2013 in der Mehrzahl \u00fcbrigens weiblich \u2013 konnten dann wohlbehalten und um viele sch\u00f6ne Eindr\u00fccke reicher die Heimfahrt antreten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1313\" src=\"https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Wanderung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Wanderung-300x225.jpg 300w, https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Wanderung-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Wanderung-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/heimatbund-wewer.de\/wp-content\/uploads\/Wanderung.jpg 1824w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/p>\n<p>Die Teilnehmer der Mehrtage-Wanderfahrt des Heimatbundes Wewer auf dem \u201eB\u00e4renkopp\u201c<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fheimatbund-wewer.de%2F%3Fpage_id%3D418&subject=Wanderfahrt%202023\" title=\"Per E-Mail versenden\" aria-label=\"Per E-Mail versenden\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">E-Mail<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button whatsapp shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#5cbe4a\"><a href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fheimatbund-wewer.de%2F%3Fpage_id%3D418%20Wanderfahrt%202023\" title=\"Bei Whatsapp teilen\" aria-label=\"Bei Whatsapp teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#34af23; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#34af23\" d=\"M17.6 17.4q0.2 0 1.7 0.8t1.6 0.9q0 0.1 0 0.3 0 0.6-0.3 1.4-0.3 0.7-1.3 1.2t-1.8 0.5q-1 0-3.4-1.1-1.7-0.8-3-2.1t-2.6-3.3q-1.3-1.9-1.3-3.5v-0.1q0.1-1.6 1.3-2.8 0.4-0.4 0.9-0.4 0.1 0 0.3 0t0.3 0q0.3 0 0.5 0.1t0.3 0.5q0.1 0.4 0.6 1.6t0.4 1.3q0 0.4-0.6 1t-0.6 0.8q0 0.1 0.1 0.3 0.6 1.3 1.8 2.4 1 0.9 2.7 1.8 0.2 0.1 0.4 0.1 0.3 0 1-0.9t0.9-0.9zM14 26.9q2.3 0 4.3-0.9t3.6-2.4 2.4-3.6 0.9-4.3-0.9-4.3-2.4-3.6-3.6-2.4-4.3-0.9-4.3 0.9-3.6 2.4-2.4 3.6-0.9 4.3q0 3.6 2.1 6.6l-1.4 4.2 4.3-1.4q2.8 1.9 6.2 1.9zM14 2.2q2.7 0 5.2 1.1t4.3 2.9 2.9 4.3 1.1 5.2-1.1 5.2-2.9 4.3-4.3 2.9-5.2 1.1q-3.5 0-6.5-1.7l-7.4 2.4 2.4-7.2q-1.9-3.2-1.9-6.9 0-2.7 1.1-5.2t2.9-4.3 4.3-2.9 5.2-1.1z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 25 Wanderer lockte das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n. 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